Idee

Es gibt Menschen mit Behinderung! Es gibt auch uns – Geschwister von Menschen mit Behinderung. Fast immer wachsen wir mit einer großen Verantwortung für unseren Bruder oder unsere Schwester auf. Diese Verantwortung übernehmen wir selbstverständlich und ohne jeden Zweifel. Wir werden groß mit dieser Verantwortung.

Irgendwann ist der Zeitpunkt im Leben, an dem wir von Kindern zu Erwachsenen werden. Dann gibt es Momente, in denen sich das Familienbild ändert. Wir haben vielleicht eine eigene Familie mit eigenen Sorgen und Herausforderungen. Auch unsere Eltern werden älter. Die Eltern, die immer so viel Kraft und Liebe für unsere Geschwister haben. Was erwartet uns in der Zukunft?

Geschwister sein: bereichernd und beängstigend

Bruder oder Schwester eines Menschen mit Behinderung zu sein, hat viele Facetten. Als Kinder haben wir Dinge erlebt, die  andere in dieser Form vielleicht nicht erlebt haben. Da waren bestimmt viele Dinge, die wir als Bereicherung für unser Leben wahrgenommen haben. Da waren genauso Dinge, die wir als Kinder schon als schwierig und tragisch erlebt haben. Situationen in denen wir Angst, Ärger oder Trauer empfunden haben. Ob uns diese Gefühle damals immer auch bewusst waren, ist eine ganz andere Sache.

Es ist toll, dass es heute viele Angebote für Geschwisterkinder gibt.  „Geschwisterkinder“ oder manchmal auch „besondere Geschwister“ oder gar „Schattenkinder“ genannt, sind heute ein echtes Thema. Beratungsstellen, Organisationen oder auch die Wissenschaft beschäftigen sich mit der Problematik dieser Menschen. Dabei kommen auch Angebote zum Austausch Betroffener, Angebote, die sich mit dem Gefühlsleben der Geschwister beschäftigen, nicht zu kurz. Das ist ein großer Gewinn.

Angebote für Erwachsene? Noch Fehlanzeige.

Leider richten sich diese Angebote fast ausschließlich an Kinder und Jugendliche. Auf der Suche nach Angeboten, die sich speziell an Erwachsene Geschwister von Menschen mit Behinderung, mit deren Gefühlen und Ängste richten, waren wir leider recht erfolglos. Zwar wird unsere Personengruppe auf den etablierten Webseiten genannt, echte Angebote zum Austausch oder gar ein bestehendes Netzwerk, konnten wir aber nicht ausmachen. Natürlich gibt es auch Beratungsstellen, die Menschen in unserer Situation eine Hilfe sind. Diese zielen aber sehr darauf ab, Unterstützung in ganz konkreten Fragestellungen, oft medizinischer, rechtlicher oder finanzieller Natur, zu geben.

Vom Forumsbeitrag zum Geschwistermeeting

Geboren wurde die Initiative Erwachsene Geschwister im Jahr 2014, als ich drei Menschen, die unabhängig voneinander im Internet nach anderen Menschen in ähnlichen Situationen mit den gleichen Gefühlen und Gedanken suchten. Heute sind wir schon mehr als hundert Geschwister, die sich regelmäßig treffen und miteinander austauschen. Sei es bei einem der regionalen Stammtische, bei den überregionalen Geschwistermeetings oder auch Online in unserer Facebook Gruppe.

Wir wollen uns auch abgrenzen von den Angeboten der Beratungsstellen. Bei unserer Idee steht der Mensch mit seinen Gefühlen und Erfahrungen im Vordergrund.

49 thoughts on “Idee

    • Hallo Sonja, danke für dein Feedback. Wir sind ebenso erfreut darüber, dass dieser Blog andere Geschwister anspricht.
      Es finden sich wirklich viele Geschwister in den Geschichten wieder. Grüße Sascha

  1. Hallo an alle Geschwister. Ich bin wirklich froh, dass es diese Plattform gibt. Ist ne super Idee und ne super Sache. Freue mich auf regen Austausch mit Leidens-/freudensgenonnen 🙂

  2. Hallo Zusammen! Ich finde es ganz toll, dass diese Seite ins Leben gerufen wurde. Die Geschichten zeigen mir, dass ich nicht alleine mit meinen Erfahrungen, Gedanken und Sorgen bin.

    • Hallo Stephanie! Ich freue mich sehr über deinen Kommentar! Genau das ist unser Wunsch gewesen. Mit unseren Geschichten anderen Geschwistern zu zeigen, dass wir nicht alleine sind! Viele Grüße Sascha

    • Hallo Wenka! Toll, dass die Gruppe in Hamburg bald auch startet! Dann können wir auch als „regionalen Stammtisch Hamburg“ in die Liste der „Geschwister-Stammtische“ aufnehmen. Viel Erfolg – auch ich freue mich auf den Austausch!
      Grüße Sascha

  3. Hallo allerseits,
    in der Lebenshilfezeitung habe ich diesen Link entdeckt. Interessant, dass sich die Aufmerksamkeit von den Eltern nun langsam mit auf die Geschwister verschiebt. Spätestens bei Pflege/nach dem Tod der Eltern stehen wir in der Verantwortung. Und unsere Kinder auch.
    Diese Seite ist daher folgerichtig. Danke für die Initiative.

  4. Liebe „erwachsene Geschwister“!

    Als leitende Redakteurin der Zeitschrift L.I.E.S. der Lebenshilfe München stieß ich bei meinen Recherchen zu unserer nächsten Ausgabe auf diese Internetseite!
    Wir haben in dem Schwerpunktteil des nächsten Heftes nämlich das Thema „Wut“ und dafür suche ich jemanden, der als Geschwister einer Person mit Behinderung schreibt, wie er/sie das mit der Wut auf dieses Geschwister geregelt hat bzw. regelt. Es ist ja so (und da spreche ich aus eigener Erfahrung), dass Geschwister gegenüber ihren Geschwistern mit Behinderung meistens ermahnt werden, sich freundlich und nett zu verhalten. Aber mal ehrlich, hätte man nicht auch mal gerne zugehauen oder das Geschwister angeschrien oder so?

    Wer hat Lust, über seine Erfahrungen zu schreiben!

    ich freue mich auf interessante Berichte!

    lies@lebenshilfe-muenchen.de

  5. Hallo zusammen,
    Wie schön, von euch zu lesen! 🙂 Ich bin Rosa, gebürtige Schwäbin, zum Studieren in Bochum, große Schwester einer Autistin und freue mich sehr, heute auf diese Seite gestoßen zu sein, vieles kommt mir bekannt vor.
    Liebe Grüße aus’m Pott, Rosa

  6. Hallo
    als „großer Bruder“ von zwei erwachsenen Geschwistern interssiert mich das Thema besonders.
    Würde mich freuen, in Kontakt mit anderen Erfahrungsträgern zu kommen.
    Im übrigen habe ich KEINEN sozialen Beruf.
    Viele Grüße
    Roland Hörrlein
    roland.hoerrlein@t-online.de

    • Hallo Roland! Danke für deinen Kommentar. Du schreibst, dass du großer Bruder von zwei erwachsenen Geschwistern bist. Sind beide Geschwister Menschen mit Behinderung?

      Ich habe auch keinen sozialen Beruf 😉

  7. Moin,

    ich bin Bruder von zwei Schwestern, von denen man eine wohl als „mit Behinderung“ bezeichnen würde. Ich frage mich aber, ob ich dies überhaupt thematisieren will. Jeder Bruder wird von seinen Geschwistern, so es denn welche gibt, beeinflusst. Das interessante an uns Geschwistern von sogenannten Menschen mit Behinderung kann doch gerade sein, dass wir diesen Unterschied vielleicht gar nicht machen, eben weil uns unsere Geschwister so selbstverständlich anders erscheinen – jedenfalls geht es mir so.

    Gruß
    Christian Lührs

    • Danke Christian für deinen Kommentar! Ich bin glaub ich bei dir, wenn du fragst, ob du die Behinderung deiner Schwester thematisieren willst. Ich finde das viel spannendere Thema ist doch, ob das mit uns etwas macht, dass wir das so „selbstverständlich“ finden. Grüße Sascha

  8. Hallo Sascha,

    stimmt, das ist wohl die interessantere Frage. Aber auch hier ist es doch sicher so, dass Geschwister immer „etwas“ mit einem machen, egal ob sie behindert oder nicht behindert sind. Am Ende hängt bei der unterschiedlichen Bewertung also wohl viel an den sprachlichen Zuschreibungen, durch die Umgebung wie durch einen selbst – was auch interessant sein kann.
    Gruß
    Christian

  9. Hallo zusammen,
    die Erfahrungen in der Vergangenheit waren bei vielen Erwachsenen Geschwistern wohl ähnlich, gute und weniger Gute. Wie sind den eure Erfahrungen? Vor allem würde ich mich gerne über Erfahrungen mit Behörden austauschen wollen.

    Inzwischen habe ich mich einer kleinen Gruppe im Raum Nürnberg angeschlossen die hoffentlich noch wächst.
    Hierzu meine Frage in die Runde, wie seid ihr das angegangen, möglichst viele Gleichgesinnte anzusprechen. Zahlenmäßig, gibt es ja viele von uns erwachsene Geschwister, nur in der Öffentlichkeit ist davon wenig zu hören.

    Dass „Inklusion“ in jüngster Zeit breiter ausgetreten wird und endlich eine gesetzliche Grundlage gefunden hat ist schön und gut. Wir erwachsene Geschwister, zumindest ich für meinen Fall, leben dieses Thema seit Jahrzehnten.

    • Hallo Roland,
      schön, dass jemand aus meiner Gegend auch da ist.
      Darf ich fragen, wo trefft ihr euch? Bei diesem Treff in den Pegnitzstätten oder wo anders? Wie ist die Alterstruktur?

      Schönen Abend

      VG

    • Hallo ihr Lieben!

      Ich bin mittlerweile auch in Nürnberg gestrandet 😉 und Schwester eines Autisten. Ich würde mich sehr freuen, auch mal Leute zum „Real-Life-Austausch“ zu treffen, vielleicht gibt es da ja eine Möglichkeit, zu eurem nächsten Treffen dazuzustoßen?

  10. hallo unsere tochter besuchte viele jahre die gekitagung in der langau und als unser jüngster 2005 geboren wurde beschloss ich sofort wenn er alt genug für die langau ist ihn dort anzumelden…..
    leider oder gott sei dank besucht 2005 sommer 2014 die waldorfschule hessen…..und hat auch hessische ferienzeiten…
    leider finde ich keine anbieter für magnus aber er bräuchte sie dringend….hätten sie vielleicht einen rat für mich? herzliche grüße aus unterfranken monika

  11. Hallo
    über unser Forum (Rett – Syndrom) bin ich auf diese Geschwisterseite gestoßen. Ich selbst habe eine Halbschwester mit einer spastischen Beeinträchtigung und ich habe eine Tochter mit Rett – Syndrom (12 Jahre) und einen Sohn (13 Jahre). Meine zwei Kinder haben ein tolles, herzliches Verhältnis, das mein Herz mit Freude erfüllt. Aber ich (und mein Mann)mache mir zunehmend Sorgen, ob wir unserem Sohn genug Lebensfreude-Lebenslust – Leichtigkeit etc. bieten können. Wir wünschen uns sehr, dass er ein möglichst unbeschwertes Leben führen kann in dem seine Schwester einen Platz hat; aber um sie kümmern und für sie sorgen wollen natürlich in erster Linie wir. Ich würde mich über Kontakt zu erwachsenen Geschwisterkindern aus dem Raum Nürnberg freuen, um mich als Mutter auszutauschen, was Geschwisterkindern in ihren besonderen Situationen gut tut, was sie brauchen, was ich als Mutter beitragen kann.

    Toll, dass diese Seite ins Leben gerufen wurde!
    Viele Grüße
    Christiane

    • Hallo Frau Diekmann,
      kommen Sie doch zu unserer Gruppe in Nürnberg.
      Sie können sich auch direkt mit mir in Verbindung setzen.

    • Liebe Christiane,

      machen Sie sich keine Sorgen, Geschwisterkinder sehen das aus einer anderen Perspektive, viel normaler. Nehmen Sie nicht zu viel Rücksicht, weder auf den Einen noch auf die Andere, lassen Sie es passieren, dann wird alles gut.

      Gruß
      Christian Lührs

  12. Hallo Christiane,
    veranstaltet wird das Ganze von der Lebenshilfe, findet in deren Räumen statt.
    der nächste Termin steht noch nicht fest, wird wohl Ende Februar Anfang März sein.
    Ein Internetforum wie hier gibt es (noch) nicht.
    Ich kann dich informieren oder ich gebe Deine E-Mail Adresse weiter.
    Gruß
    Roland.Hoerrlein@tonline.de

  13. Vielen Dank für diese Seite. Schon lange suche ich den Austausch mit Gleichgesinnten. Ich arbeite bei den Regnitz Werkstätten der Lebenshilfe in Erlangen und wir sind gerade dabei eine Gruppe aufzubauen. Interessierte können sich gerne an mich wenden. Liebe herzliche Grüße Anita Rahm

  14. Hallo,
    wie erging es Euch beim Tag der Begegnung in Köln? Hab an Euch gedacht! Hoffentlich war so schönes Wetter wie hier im Pfaffenwinkel.
    Herzliche Grüße
    Sonja

    • Hallo Sonja! Danke für deine Nachfrage. Wir hatten eine gute Zeit und haben viele interessierte Menschen kennengelernt. Nur kühl und vor allem viel zu windig war es. Schon doof, wenn man mit einer Hand immer das Zelt festhalten muss! Aber besser als im Vorjahr die Evakuierung! Grüße!

  15. Hallo in die Runde,
    zwar weiß ich nicht wer hier alles eine rechtliche Betreuung für seine Geschwister übernommen hat, darüber nachdenkt eine solche zu übernehmen, oder ganz andere Interessen hat. Ich nutze aber einfach mal dieses tolle Medium alle Interessierten zu informieren.
    Für die Regionen Unter- Ober- Mittelfranken findet am Mittwoch, den 23. September in Bayreuth ein Erfahrungsaustausch Ehrenamtlicher Betreuer statt. Dabei soll erörtert werden wo uns – ERWACHSENE GESCHWISTER – der Schuh drückt.
    Für die Veranstaltung haben sich Vertreter aus Justiz- und Sozialministerium sowie Sozial- und Betreuungsgerichten angekündigt.
    Ich werde dahin gehen. Das Anmeldeformular sende ich Euch gerne zu.
    Sollte jemand verhindert sein um sein Anliegen vorzutragen kann er mir gerne eine Nachricht zukommen lassen, ich werde diese weiterleiten.

    Wir sind viele! Und wir sollten uns Gehör verschaffen!
    Es grüß Euch Roland
    Roland.Hoerrlein@t-online.de

  16. hallo roland,

    tolle sache! bin leider arg weit entfernt. und momentan habe ich auch kein brennendes thema. aber ich finde super, dass ihr einen solchen austausch haben werdet und dass fachleute dazu gewonnen werden konnten.

    gutes gelingen wünscht euch aus köln

    ines (gesetzlich bestellte ersatzbetreuerin ihres bruders, wenn die mutter als hauptbetreuerin wegen ihrer blindheit verhindert ist …. und unter geschwistern gilt dies als ehrenamt – bei unserer mutter NICHT *staun*)

  17. Nach 21 Jahren Geschwisterkind gemeinsam mit der mittleren Schwester (23 J.) zu sein von der Jüngsten mit DS, kommen alte Erinnerungen hoch, sie übermannen mich, muss mich mit ihnen aussetzen, weil…
    … ich bis gerade eben keinen blassen Schimmer hatte, dass es überhaupt einen Begriff wie Geki gibt oder Treffen für die Kids unter Gleichgesinnten….

    Natürlich hatten wir beide älteren Mädels unsere Kindheit, aber die Behinderung meiner jüngsten Schwester war nach dem „Schock“ nach der Geburt/Diagnose irgendwie normal geworden in unserer Familie, dass wir selbst Gekis bis heute nicht auf den Gedanken gekommen sind, uns mal mit unseren Empfindungen, Gefühlen, Erfahrungen von damals, uns bis jetzt zusammen zu setzen.
    Da weiß ich nicht, ob ich weinen oder lachen soll :’D

    Ich danke euch für diesen Blog, ich werde ihn definitiv in meiner Favoritenliste abspeichern.
    Und ärgere mich ein kleines bisschen, dass ich euch zu spät entdeckt und dadurch erst heute vom Geschwistermeeting in Köln (aus dem Pott doch ein Katzensprung!) erfahren habe.
    Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall dabei und die zweite Geki im Bunde bestimmt auch. Gleich erst einmal ein liebevolles Gespräch mit ihr führen 🙂

    Alles Liebe,
    eure P.

  18. hallo p,
    wir sind auch nächstes jahr noch da und heißen dich dann in unserer runde willkommen – wobei es doch im oktober auch noch einen stammtisch geben wird …. und im dezember vielleicht auch….
    nun habe ich den ausdruck „geki“ gelernt – wie goldig.
    im moment habe ich wenig schimmer vom beschwerdebild deiner jüngsten schwester – EURER jüngsten schwester. freue mich aber sehr für euch, dass ihr euch habt!
    liebe grüße von ines!!

  19. Nach acht (8!) Jahren Streitigkeit mit dem Kostenträger haben wir kürzlich vor dem Sozialgericht einen Vergleich geschlossen. Wir, das sind meine geistig behinderte Schwester und Ich als ihr großer Bruder und rechtlicher Betreuer. Vor dem Sozialgericht ging es um Beantragte Pflege-Sach-Leistungen und Persönliches Budget nach SGB IX;§17. Für die Zukunft wurde eine Regelung gefunden. Ob diese Tragfähig ist muss sich noch erweisen.
    Die Bemühungen der Angehörigen, gültigen Recht, seit Antragstellung und Bedarfsermittlung im Januar 2008 Geltung zu verschaffen, sowie die umfangreichen selbst erbrachten Geld- und Sachleistungen wurden vom Gericht zwar mit warmen Worten erwähnt. Ein Antrag auf Aufwand- / Kostenerstattung für bisher erbrachte Leistungen bleibt aber mit dem Hinweis aus, dass schließlich kein zusätzliches Einkommen für die Angehörigen generiert werden soll.
    Die Angehörigen werden dieses „Strafmaß“ wohl hinnehmen damit zukünftig Leistungen erhalten werden. Bleibt die Frage im Raum, welche „Straftat“ mit diesen bisher geleisteten Sozialstunden abgegolten werden sollten?
    In die Runde möchte ich mal fragen wie Ihr das handhabt mit Euren Leistungen?

    • Hallo R., worum ging es genau bei dem Rechtsstreit und was genau kam dabei raus? Mich interessiert das, weil ich selbst Pfleger meines geistig behinderten Bruders bin. Danke vorab und beste Grüße, Norbert Freund

      • Ambulant betreutes Wohnen, Hilfe zur Pflege, Freizeitbegleitung, SGB IX, §17
        Details würden hier den Rahmen sprengen.
        Grüße
        R.

        • Mich würde die gefundene Regelung für die Zukunft interessieren und inwieweit das Persönliche Budget überhaupt für Pflegeleistungen genutzt werden kann. Ich wusste gar nicht, dass letzteres möglich ist.

  20. Toll! Danke für diese Seite!
    Gibt es hier auch Geschwister von Geschwisterkindern mit psychischen Erkrankungen? Würde mich sehr über Austausch freuen.
    Und gibt es auch eine Seite oder ein Link mit Absicherungsformen bei Erbschaftsangelegenheiten?

    Herzliche Grüße

  21. Hallo Zusammen,

    Ich bin total begeistert, endlich merke ich, dass sich noch andere so fühlen wie ich. Immer wieder war ich der Meinung, dass man sich auch mal um die Geschwisterkinder kümmern soll und jetzt wo ich selber was aufbauen will, merke ich, dass es doch schon viele Angbeote sind.
    Ich bin 32 und große Schwester ein behinderten Bruders und noch drei weiteren Nicht behinderten Geschwistern und eins kann ich sagen, ich bin dankbar für alle Geschwister und meine Erfahrungen, aber es war auch eine harte Schule. Ich rede sehr offen darüber, merke aber immer wieder, dass mich nicht alle verstehen und hier merke ich, dass es euch ähnlich geht.

    Ich freue mich auf einen Austausch und hoffe, dass ich ein Treffen in Hamburg oder Landkreis Harburg finde.

    Herzliche Grüße

  22. Hallo zusammen
    ich finde es eine super Plattform um mit (Leidens-)Freudesgenossen zu sein. Ich bin Schwester eines behinderten Bruders. Ich bin froh darüber, über die Erfahrungen die ich machen darf. Jedoch versteht mich nicht jeder, der ohne behindertes Geschwister aufgewachsen ist.
    Daher finde ich es toll, dass ihr in Deutschland eine solche Möglichkeit habt um miteinander zu Kommunizieren, euch auszutauschen – mit Leuten den es genau so ergeht.
    Ich hoffe, dass wird es in der Schweiz auch irgendwann geben.
    Vielleicht gelingt es mir mal an eine Stammtisch in Deutschland zu kommen. Ich fände es jedenfalls sehr interessant.
    Seit von Herzen Gegrüsst!

    • Danke Sabrina für deinen Kommentar. Es ist wirklich sehr gutes entstanden. Du hast mit deinem Blog-Beitrag dazu auch beigetragen. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns mal bei einem Stammtisch oder Meeting treffen. Vielleicht ja auch mal in der Schweiz! LG

  23. Schön , dass es mal eine Internet Seite gibt, wo es um uns gesunde Kinder der gibt und nicht um, in meinem Fall, die jüngere behinderte Schwester. Meine Eltern haben mich beide komplett im Stich gelassen, alles drehte sich um meine Schwester, ich war wie unsichtbar. Heute empfinde ich für die 3 nur Verachtung, zum Glück hatte ich eine tolle Oma, die viel ausgeglichen hat.

    • Liebe Kati! Danke für deinen Kommentar. Ich kann sehr gut verstehen, wie dich das Erlebte nachhaltig so verletzt. Es ist wirklich traurig, dass du das so erleben musstest. LG Sascha

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