Für immer anders – und total normal!

Etwa vier Millionen „Erwachsene Geschwister“ leben in Deutschland. Wo stecken sie, wie leben sie? Was für Sorgen Nöte, Freuden und Besonderheiten machen ihr Leben aus? Was denken, wissen, fühlen sie – und wo könnten sie Unterstützung gebrauchen? Lasst uns drüber reden, und das immer mehr auch öffentlich. „Für immer anders“ ist einer der Versuche, damit anzufangen. Ein Podcast von Dunja Batarilo
 
Dunja ist erwachsene Schwester eines Menschen mit Behinderung. 2021 hat die freie Journalistin im Magazin DER SPIEGEL in einem sehr persönlichen Artikel ihre Angst und Auseinandersetzung mit dem Thema Schwangerschaft mit uns geteilt. 
 
Es geht mir darum, dass wir miteinander ins Gespräch kommen über die Themen, die uns bewegen, und ich möchte dazu beitragen, dass wir sicht- und hörbar werden (füreinander, aber auch für alle anderen, die sich für unsere Situation interessieren oder interessieren sollten). Auch jenseits dieser Facebookgruppe. Ein Podcast schien mir da ein gutes Format.
 
Der Podcast ist auf Spotify, iTunes und anderen gängigen Kanälen, über die ihr so eure Podcasts bezieht zu finden
 
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Beschreibung Folge 2: Das Geschwister-Dilemma – Gespräch mit Florian Schepper, Psychologe

Florian Schepper ist einer der wenigen, der sich in Deutschland mit Thema „Erwachsene Geschwister“ befasst. Seit über zehn Jahren ist er am Uniklinikum Leipzig tätig, begonnen hat alles mit Geschwistern von krebskranken Kindern. Warum schwere chronische Krankheit und Behinderung sich auf die Familien oft ähnlich auswirken, was „Geschwisterkinder“ auszeichnet, in der Kindheit und lebenslang, vor welchen besonderen Herausforderungen sie stehen und was helfen kann, wenn die Wogen besonders hoch schlagen – darüber sprechen wir in dieser Folge.
 

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Beschreibung Folge 1: Du bist nicht allein! Geschwister brauchen eine Lobby. Gespräch mit Sascha Velten

Sascha Velten hat einen Bruder mit schwerer mehrfacher Behinderung. Total normal – für ihn. Und überhaupt kein Ding. Oder? Dass die familiäre Situation nicht nur toll sondern auch eine Belastung ist, wurde ihm erst klar, als er im Erwachsenenalter plötzlich Panikattacken bekam. Es folgten ein Reha-Aufenthalt, jede Menge innere und äußere Auseinandersetzung, Vernetzung mit anderen Geschwistern – und der Gang an die Öffentlichkeit. Sascha ist einer der wenigen, der über seine Situation als Bruder eines Menschen mit Behinderung ganz offen spricht. Für ihn ist klar: „Wir brauchen eine Lobby!“

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